Mit dem Rollout des datenbasierten Assistenzsystems ProjektOr am 24.02.2026 beginnt bei der Grötschel GmbH eine neue Phase im PAL-Praxisprojekt. Projektleiter und Abteilungsleiter arbeiten künftig mit dem gemeinsam entwickelten System, das sie im Rahmen eines Workshops ausführlich kennenlernen und direkt ausprobieren konnten.
ProjektOr verknüpft ERP- und Zeiterfassungsdaten zu einzelnen Aufträgen in einem zentralen Data Warehouse und stellt sie über funktionsspezifische Dashboards übersichtlich bereit. Das System ermöglicht Projekt- und Abteilungsleitern, Rückmeldungen zum Status einzelner Aufträge zu dokumentieren und macht auf Handlungsbedarfe in den Aufträgen aufmerksam.
Entstanden ist ProjektOr in enger Zusammenarbeit zwischen der Grötschel GmbH und den Forschenden der TU Dresden. Ziel war es, ein Assistenzsystem zu entwickeln, das sich an den konkreten Prozessen und Abläufen im Unternehmen orientiert und einen Mehrwert für den Arbeitsalltag bietet. Die Geschäftsführerin Jane Ludwig betonte beim Auftakt des Workshops besonders den Wert dieser praxisnahen Zusammenarbeit, ebenso wie das Engagement des internen Projektteams, das die Entwicklung parallel zum Tagesgeschäft begleitet hat.
Im Workshop von Martin Hahmann (TU Dresden) erhielten die zukünftigen Nutzenden einen Einblick in Funktionen und Bedienkonzept des Systems. Eine Live-Demonstration machte die Arbeitsweise von ProjektOr anschaulich, gleichzeitig konnten die Teilnehmenden das System direkt selbst testen und erste Eingaben vornehmen. Im Verlauf der Erläuterung und Diskussion ergaben sich bereits mehrere Hinweise zur Weiterentwicklung. Auch Wünsche zu zusätzlichen Funktionen wurden geäußert.
ProjektOr wird nun verbindlich im Arbeitsalltag bei der Grötschel GmbH eingesetzt. Der März dient als Einführungs- und Testphase, in der das System intensiv genutzt und erprobt wird. Jane Ludwig betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer hohen Datenqualität und einer konsequenten Pflege des Systems durch alle Beteiligten. Eine ausführliche Bedienungsanleitung unterstützt die Mitarbeitenden beim Einstieg, zudem können auftretende Fehler systematisch dokumentiert werden. Nach zwei Wochen ist ein gemeinsamer Termin zur Klärung offener Punkte geplant, nach vier Wochen folgt die Auswertung der Testphase.
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© Foto: Gritt Ott
